Methods Lab
Interaktive Visualisierungen für statistische Methoden — von der einfachen Regression über kausale Inferenz bis hin zu psychometrischen Modellen. Kein Code nötig, alle Konzepte direkt erfahrbar.
Regression & Zusammenhänge
Die Grundlage für alle weiteren Sektionen: Wie schätzt man lineare Zusammenhänge, was bedeutet „unter Kontrolle von", und wie zerlegt man Effekte in direkte und indirekte Pfade? Von einfacher OLS-Regression über Mediation und Moderation bis hin zu hierarchisch geschachtelten Daten — diese Tools bilden das Fundament für das Verständnis der statistischen Paradoxe in Sektion 3 und der kausalen Methoden in Sektion 4.
Inferenz & Planung
Wie groß muss eine Stichprobe sein? Was ist ein bedeutsamer Effekt? Und was passiert, wenn Daten fehlen? Diese drei Fragen entscheiden über die Qualität jeder empirischen Studie — vor der Datenerhebung und nach ihr.
Statistische Paradoxe
Kontraintuitive Effekte, die selbst erfahrenen Forschern Fallen stellen. Alle Paradoxe hier beruhen auf Regressionslogik — deshalb kommt diese Sektion nach den Grundlagen. Wer Abschnitt 1 versteht, versteht auch, warum diese Ergebnisse nicht überraschend sind.
Kausale Inferenz
Unter welchen Bedingungen darf man von Assoziation auf Kausalität schließen? Diese Sektion behandelt das Potential-Outcomes-Framework, natürliche Experimente und Matching-Methoden — das methodische Handwerkszeug der modernen Kausalanalyse.
Testtheorie & Messung
Wie misst man psychologische Konstrukte, und wie gut tut ein Test das? Von der klassischen Reliabilität bis zu modernen IRT-Modellen — diese Sektion deckt die Grundlagen der Psychometrie ab.
Diagnostik & Testgüte
Wie gut erkennt ein Instrument, was es erkennen soll? Klinische und psychologische Diagnostik braucht präzise Kennzahlen — von Sensitivität und Spezifität über Beurteilerübereinstimmung bis hin zur differenziellen Validität.
Frequentistische Methoden sind hier gut aufgehoben — aber für Priors, Posterior-Verteilungen, ROPE-Entscheidungen, Bayes-Faktoren und brms-Modelle gibt es das Bayes Thinking Lab: interaktive Tools, die Bayesianisches Denken von Grund auf erklären. Beide Labs ergänzen sich: Lindley's Paradox z. B. braucht beide Perspektiven.